GESUNDES FRÜHSTÜCK 2015

Kohlrabi war der gesunde Renner


Gesundes Frühstück ist vielleicht auch jeden Tag lecker…

Die Woche des gesunden Frühstücks in der Schillerschule begeisterte ganz viele Schüler

 

Im Schulprogramm der Schillerschule ist Nachhaltigkeit verankert und jedes Jahr findet auch der "Tag des gesunden Schulfrühstücks" statt.

In diesem Jahr wurde der „Tag des Gesunden Frühstücks“ in der Schillerschule ausgeweitet. Eine ganze Woche lang achteten Kinder und Lehrer ganz besonders auf Gesundes Frühstück, besprachen das Thema im Unterricht, gaben Frühstückstipps oder zauberten gemeinsam an einem Tag ein besonderes Frühstücke in ihren Klassen.

Eine ganze Woche ist viel intensiver als nur ein Tag und die Eltern achteten genauso wie die Lehrer ganz besonders darauf, dass die Kinder in dieser Woche besonderes und gesundes Frühstück mit in die Frühstückszeit brachten. Darüber hinaus konnte die Schulküche jeden Tag von Klassen genutzt werden und es duftete jeden Tag köstlich, oft wurde warmes Frühstück geboten, etwa die leckeren Rosmarinkartoffeln, die Frau Bauder mit den Schülern und Helfern aus der Elternschaft mit der Klasse im Backofen zubereitete.

Natürlich wurden hier frische Kräuter aus den schulischen Kräuterbeeten verwendet, die die Kinder der Klassen bei der Gartenarbeit pflegen. Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano werden in der Küche sehr gerne verwendet, aber in der Woche des Gesunden Frühstücks wurden vor allem gesunde Körnerbrote mit besonderem Quark und leckerem Gemüse auf die “Brotgesichter“ verteilt. Das machte Spaß und sah hübsch aus und vor allem schmeckte es lecker.

Die Lehrer staunten, wie viele Brote manche Schüler davon vertilgen konnten, die sonst nur mal ins Salami-Toastbrot beißen und wieder wegpacken. Abgerundet mit viel Obst, und oft auch mit unbekannten Sachen, die die Kinder überraschenderweise erstmals probierten, vor her nie gegessen hatten. Rohe Kohlrabi in kleine Stücke geschnitten war dabei der der diesjährige Renner und kaum dass davon was übrig blieb.

Es wurden alle satt und das wenige was übrig blieb wurde in den kommenden Pausen noch mal bereitgestellt bis alles ratzeputz aufgegessen war. Viele Schüler wünschten sich, dass viel öfters in der Schule „Gesundes Frühstück“ auf dem Stundenplan steht.

Aber viele Schüler bringen jetzt auch anderes Frühstück mit in die Schule, weil es gut schmeckt und seit sie merken, dass sich die Lehrer für ihr gesundes Frühstück interessieren. Vor allem dann wenn der Lehrer spaßhaft auch mal fragt, ob man denn keine Zähne habe, weil man Toastbrot auf die Butter und die Wurst gelegt habe…

Der Traum der meisten Kinder aber ist immer, wenn das Frühstück so gesund und lecker ist, dass man auch ein Stückchen dem Lehrer davon abgeben darf… Süßkram aber ist in der Schule verpönt und nur wenn man Glück hat, darf man’s wieder einpacken und mit nach hause nehmen…Na ja von den Ausnahmen zum Geburtstag – ja und über die Weihnachtsplätzchen schweigen wir mal alle.

 

 

Mülltrennung - Müllvermeidung

jährlicher WETTKAMPF: Schafe trennen Müll am Besten


Aber nicht allein die richtige Mülltrennung wird in der Schillerschule

geübt, sondern vor allem Müllvermeidung angestrebt…

Für eine der Umwelt verbundene Schule ist Mülltrennung im Sachunterricht und im täglichen Unterrichtsleben eine Verpflichtung. Mülldienste sind aber keineswegs langweilig, sondern werden von den Schülern als Aufgaben gerne ausgeführt, besonders beliebt sind auch die Ausflüge zum Kompost, um den Kaffeesatz der Schulküche wieder für die eigene Gartenarbeit nutzen zu können und damit den Regenwürmern einen Leckerbissen zu verschaffen.

Den Sinn der Mülltrennung und des Recycling lernen die Schüler ebenfalls oft in der täglichen Praxis kennen. Selbstverständlich nutzen die Schüler Recyclingpapier. Umwelthefte werden jährlich für alle Klassen im Weltladen in Viernheim bezogen und dort von den Schülern als gemeinsamer Klassenaus-flug abgeholt. Umweltbewusstsein ist in der Schillerschule eng verzahnt.

Wie viel Spaß aber Mülltrennung im Unterricht machen kann, das erleben die Schüler beim jährlichen Müllwettbewerb. Es ist ein Klassenwettbewerb, bei dem die Schüler der Klasse gemeinsam fiebern, ob sie die Gewinne und die Pokale abstauben können. Gut vorbereitet üben die Schüler vorab in ihrer Klasse und starten am Wettkampftag - in diesem Jahr war es der 19. März - klassenweise. Aus einem Berg von Müll suchen sich die Schüler jeweils einzeln ein Müllstück aus und bringen es zur richtigen Mülltonne. Das geht recht fix und in nur 10-15 Minuten ist der Müll komplett in den Tonnen verstaut.

Wichtig ist dabei natürlich die richtige Tonne zu wissen. Das ist sogar für Erwachsene oft schwer und manchmal wird heiß diskutiert. Wohin kommen die Bleistiftreste? Während des Wegsortierens zählen Lehrer die Fehler, um in der Endabrechnung einen Vergleich machen zu können und die Sieger zu ermitteln. In der Schillerschule treten dabei die Klassen 1/2 und die Klassen 3/4 wettkampfmäßig gegeneinander an und es gibt sogar einen Schulsieger.

Diese spannende Abwechslung im Schulalltag wird von den Schülern heiß herbeigesehnt und fieberhaft wartet man danach auf das Ergebnis. In diesem Jahr wurde das Ergebnis von der Konrektorin der Schule Frau Brand allen Schülern gemeinsam im Entspannungsraum verkündet, während man bei der Sonnenfinsternis nicht in die Sonne schauen durfte. Frau Brand betonte bei der Preisverleihung noch-mals besonders, dass nicht allein Mülltrennung eine wichtige Umweltschutzmaßnahme sei, sondern vor allem die Müllvermeidung ein Gebot der Stunde. Solche Themen haben die Schüler im Sachkun-deunterricht schon erfahren und oft in Projekten erkundet.

Gemeinsam wurde das schulische Mülllied gesungen und dann Riesenjubel bei der Verkündung der Sieger in diesem Jahr. Die Schäfchen sprangen auf, kreischten, fielen sich um den Hals. Die Flex-Schäfchenklasse von Frau Gödicke war in diesem Jahr mit nur 3 Gesamtfehlern Schulsieger geworden und erhielt den Schulpokal und das Gartenkinderbuch. Nur ein einziger Fehler mehr brachte den Igeln einen beachtlichen zweiten Platz und damit das Buch „Wo kleine Igel sind“.

Bei den älteren Schülern gab es eine Überraschung. Erstmals in dem langjährigen Wettbewerb gab es drei erste Plätze. Die Klassen 3b, 4a und 4b hatten alle genau 4 Fehler zu verzeichnen und wurden alle mit Pokal und Buch ausgezeichnet. Damit erreichte die 3a mit sechs Fehlern sogar einen zweiten Platz und nur eine Klasse ging diesmal leer aus. Insgesamt aber lobte die Konrektorin die Klassen für her-vorragende Kenntnisse. Immerhin lag selbst das schlechteste Ergebnis gerade mal bei zehn Fehlern.

 

Wachsen pommes in der Erde ?

Kartoffelanbau

Ein wichtiges Thema im Lehrplan der Schillerschule ist die „Kartoffel“ im Sachkundeunterricht der dritten Klassen. Kartoffel und Kartoffelanbau soll aber nicht nur theoretisch erarbeitet werden, sondern auch praktische Erfahrungen gesammelt werden dürfen.

Alle Schüler der dritten Klassen helfen also im Frühjahr mit wenn die Kartoffeln ins Kartoffelbeet fachgerecht wie beim Bauern gesteckt (gelegt) dabei gut mit schuleigenem Kompost versorgt und hoch (immer wieder) angehäufelt werden.

Gelegentlich wird später die Entwicklung der Kartoffelpflanzen angeschaut, vor allem die tolle Kartoffelblüte fasziniert und manchmal muss natürlich auch Unkraut rausgezogen werden.

Wenn die Kartoffelernte näher rückt sind die Schüler schon in der vierten Klasse. Spannend wie viele Kartoffeln sie ernten werden. In diesem Jahr waren es etliche ganz dicke Kartoffeln und es waren viele. Wer genau hingeschaut hat konnte sogar Kartoffelherzen, Vögel, Eulen und Kartoffelmonster entdecken. Lustig auch wenn noch ganz junge Kartoffeln dran hängen, das gibt dann witzige Figuren oder Tiere oder auch Kartoffelpuppen. Immer aber sind die Kartoffeln auch zum Essen gedacht und auf dieses Kartoffelfest freuen sich die Viertklässler natürlich besonders. Die für die Klassenfahrt mitgenommenen Kartoffeln haben erst mal überlebt, weil das Lagerfeuer ins Wasser fiel, aber gut gelagert ist noch lange Zeit zum Kartoffelfuttern, notfalls werden „pommes draus geschnitzt“ und die schmecken allen…

Beim Kartoffelanbau - bei der Ernte und beim Auffuttern sind jedenfalls alle Schüler ausnahmslos mit riesiger Begeisterung dabei.

 

 

Besondere Angebote des Bausteins Ökologie-Nachhaltigkeit


Die Schulen sollen die Schülerinnen und Schüler befähigen, die Auswirkungen des eigenen und gesellschaftlichen Handelns auf die natürlichen Grundlagen zu erkennen und die Notwendigkeit einzusehen, diese Lebensgrundlagen für die folgenden Generationen zu erhalten, um der gemeinsamen Verantwortung dafür gerecht wer-den zu können...” (Hessisches Schulgesetz, 1. Teil § 2 (2).

Schon viele Jahre ist die Schillerschule ökologisch engagiert und wirkt seit 1999 im o.g. BLK-Programm mit. Das heißt, wir beschäftigen uns mit konkreten Umweltthemen, indem wir Projekte anbieten, welche zum einen Umweltbelastungen untersuchen und zum anderen Wege aufzeigen, diese zu reduzieren und auszugleichen.
Unserem großen Ziel, für Kinder Natur erlebbar zu machen und diese genießen zu lernen, kommen wir durch den Unterricht im errichteten Naturerlebnishof immer nä-her.
Durch die persönliche Erfahrung und Beziehung zur Natur soll bei den Kindern Umweltbewusstsein und -engagement erwachsen.

Schulleitung, Hausmeister und Planungsgruppe informieren sich gegenseitig über nachhaltige Entwicklungen sowie die Ergebnisse von Energieeinsparungsaktivitäten. Der Energieverbrauch wird durch die „Energiespardetektive” (Schülerinnen und Schüler der Schule) weiter beobachtet und kontrolliert.
Eine Planungsgruppe für nachhaltige Schulentwicklung bereitet Aktivitäten vor.
SmileyEs gibt seit 1996 die AG „Stadtspatzen” für das dritte Schuljahr.


SmileyAuf die Müllvermeidung und Mülltrennung wird in enger Zusammenarbeit mit dem Hausmeister besonderes Augenmerk gerichtet.


SmileyWir bemühen uns Energie einzusparen. Zur Verwirklichung gibt es u. a. die „Energiespardetektive”, die in den Wintermonaten die Temperatur und den Stromverbrauch durch Licht in den einzelnen Klassen messen und Rückmel-dung geben. 

SmileyWir weisen auf die Nutzung alternativer Energien hin.


SmileyWir beraten die Eltern, umweltfreundliche Unterrichtsmaterialien anzuschaffen und unterstützen sie dabei.
SmileyDer schuleigene Garten und Naturerlebnishof wird seinem pädagogischen Konzept entsprechend intensiv genutzt. Wir führen jahrgangs-spezifische, fächerübergreifende Unterrichtseinheiten jährlich im Naturerlebnishof durch.
Es wird jährlich mit mehreren Klassen Kompost für die Schulbeete gesiebt.

SmileyAuf gesunde Ernährung und Gesundheitserziehung legen wir besonderen Wert. Jede Klasse frühstückt gemeinsam im Klassenraum. Hierzu finden fächerübergreifende Projekte zur „Gesunden Ernährung und Gesundheitserziehung” statt.


SmileyKlassen übernehmen Patenschaften über Bereiche des Naturerlebnishofes und des Kräutergartens auf dem Nordhof (Pflegepatenschaften).


SmileyAb dem Schuljahr 2006/07 haben die Eltern die Möglichkeit von der Schule die Schulhefte für ihre Kinder (Erstausstattung) in Recyclingqualität zu bekommen. Alle weiteren Hefte aus Recyclingpapier können dann im „Eine-Welt-Laden" in Viernheim nachgekauft werden. Diese Aktion entwickelte sich aus der BLK-Fortbildungsveranstaltung „Ökologisches Arbeiten an Grundschulen und weiterführenden Schulen" im Schuljahr 2005/2006.