Am 09.03.2025 machte sich die gesamte Schillerschule, anlässlich der Schulkinowoche, auf den Weg ins Kinopolis Viernheim.
Nach einem anstrengenden Fußmarsch wurde auf den Treppen des Kinos erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Frisch gestärkt betraten wir anschließend das Kinopolis.
Dieses Jahr nahm uns Checker Tobi mit auf eine rätselhafte Reise auf der Suche nach der heimlichen Herrscherin der Erde. "Checker Tobi 3" begann mit einer Reise in die Kindheit. Beim Ausmisten fand Tobi und seine Freundin Marina ein altes Video. Ein achtjähriger Tobi, verkleidet als Regenwurm, stellte darin die allererste Checker-Frage: "Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich?" Das Problem: Die Antwort fehlte und Checker Tobi konnte sie nicht mehr an sie erinnern. Gemeinsam erkundeten wir mit ihm die Erde, also den Boden, auf dem wir stehen, von dem wir uns ernähren und leben. Mit Tobi reisten wir um den Erdball. Zuerst landeten wir in Madagaskar. Dort erfuhren wir interessantes über die dortige Natur aber vor allem über die Baobabäume, die nur auf Madagaskar wachsen. Diese Art der Affenbrotbäume kann über 800 Jahre alt werden. Von den Menschen wurden sie lange Zeit abgeholzt, um Ackerland zu gewinnen. Dadurch sind sie vom Aussterben bedroht. In einem Schutzprojekt erfuhren wir, was getan wird, um diese Bäume zu schützen. Anschließend reisten wir nach Norwegen. Dort fuhren wir mit einem Hundeschlitten und brachten die Samen des Baobabaumes in den Saatgut-Tresor nach Spitzbergen. Hierbei handelt es sich um das größte von weltweit 1400 Aufbewahrungslagern. Es ist ein Projekt zur langzeitigen Einlagerung von Saatgut zum Erhalt und Schutz von Nutzpflanzen.
Vom Nordpol aus ging es weiter nach Mexiko. Dort halfen wir bei Ausgrabungen der Maja und erfuhren, wie die Nachfahren der Maya in Mittelamerika noch heute im Einklang mit der Mutter Erde, die sie ernährt, leben. Zum Schluss bestiegen wir ein Mayapyramide und stellten fest, dass sie Zeit die größte Herrschrein der Erde ist. Sie hinterlässt immer ihre Spuren.
Nachdem nun das Rätsel gelöst war, sammelten sich die Klassen vor dem Kino und traten den Heimweg Richtung Schillerschule an.
Gemäß unserem Schulmotto, „Für dich, für mich und für die Natur“, erfuhren die Schillerschüler, wie schutzbedürftig unsere Erde ist und wie wichtig es ist, etwas für den Erhalt der Natur zu tun. Sie lernten aber auch, wie man schon vor der eigenen Haustür etwas tun kann.
