Betretungsverbot der Schule bei Quarantänemaßnahmen oder positivem Selbsttest eines Haushaltsmitglieds

Man darf die Schule nicht betreten, aufgrund der aktuellen Allgemeinverfügung des Kreises Bergstraße, wenn eine Person im eigenen Haushalt unter Quarantäne steht oder ein positives Antigen-Selbsttestergebnis eines Haushaltsmitglieds vorliegt. Diese Allgemeinverfügung ist zwingend einzuhalten.

Sollte im eigenen Haushalt eine Person unter Quarantäne stehen dürfen Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken. Das gilt auch, wenn ein positiver Selbsttest eines Haushaltsmitglieds vorliegt. Lehrkräfte dürfen dann auch nicht in die Schule kommen. Auch als Mitarbeiter, Besucher, Handwerker o.ä. darf man in diesem Fall die Schule nicht betreten. Die Regelung gilt für alle Personen, in deren Haushalt eine Person unter Quarantäne steht. Anders als bei früheren Regelungen gibt es hier auch keine Altersbeschränkung. Alle Personen des Haushalts haben dann automatisch ein Betretungsverbot der Schule, auch wenn sie selbst nicht unter Quarantäne stehen.

Eltern informieren in diesem Fall bitte umgehend Klassenlehrerin und Sekretariat über die Quarantänemaßnahme einer Person des eigenen Haushalts.

Das Fehlen gilt als entschuldigt und das Kind erhält Distanzbeschulung mittels des Wochenplans durch die Klassenlehrerin. Den kompletten Text der Allgemeinverfügung finden Sie hier. 

Hier der Auszug aus der Allgemeinverfügung, der für die Schulen relevant ist:

Auszug aus der Allgemeinverfügung

2. Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 IfSG dürfen nicht von Personen betreten werden,
a) solange deren Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Ab-sonderung nach § 30 IfSG aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen.
b) wenn für einen Angehörigen des Hausstandes auf Grundlage eines Antigen-Tests oder ei-nes In-vitro-Diagnostikums für die Eigenanwendung (sog. Laien-Test, das für den direkten Er-regernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt ist, ein positives Testergebnis vorliegt. Das Betretungsverbot gilt bis zum Vorliegen eines PCR-Testergebnisses des betroffenen An-gehörigen, mit Nachweis, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.